Robert denkt
Wie einfach sich alles anfühlte
Am Anfang, als ich alles erschuf
Die Sicht war klar und strukturiert
Die Bahnen im Nahverkehr fahren nach Fahrplan
Die Leute sterben im gewünschten Rhythmus
Es liegt in meiner Hand
Der alte Mann bekommt die Zeit, über sich nachzudenken
An den Bahnsteigen wird gekämpft
Sei es um Sitzplätze
Oder Aufmerksamkeit
Menschen aus aller Welt teilen den Willen
Weiterzuleben
Wie einfach sich alles anfühlte
Am ersten Morgen
Wie müde ich des Schöpfen bin
Warum
Ich beginne die Menschen zu mögen
Am Rosenheimer Platz
Und dennoch ermüden sie mich
Streng Dich an
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Mittwoch, 1. Februar 2012
Montag, 2. Januar 2012
2012-01-02 An der Oberfläche
Ja, hier hätte es auch anfangen können
Nicht in subterranen Röhren und Tunneln
Sondern auf etwas weiterer, freier Fläche
Die Straßen- und Gleisführung überschauend
Etwas abgesetzt vom Lärm des Verkehrs und der rastlosen Menschen
Mit einem Überblick zu beginnen kann nicht so ganz falsch sein
Man faßt alles schon einmal zusammen
Und zumindest der Anschein wird erweckt
Alle Details sind im Umfassenden schon enthalten
Antizipiert
Man sieht nicht alles, sehr wahr
Auf den unterirdischen Bahnhof weisen
nur die Eingänge
der Rolltreppe hin
Das leuchtende, weiße S auf grünem Grund
Aber man übersieht den schmalen Platz
Man übersieht die Ströme der Maschinen und Personen
Die organisiert wirken, und dazu einladen
Sich von hier oben gut organisieren zu lassen
Und hier,
leicht erhöht über dem Flußlauf
Hat man immer das Panorama der Stadt
Zumindest im Hinterkopf
Hinter der Backsteinbeule des Kulturzentrums
Liegen Fluß und Stadt und Türme
Die Perspektive entspricht der Aussicht
Der Maler der spätmittelalterlichen Stadt
Vielleicht kommen wir darauf noch einmal zurück
Zunächst sieht man die Stadt kaum
Die mittelalterlichen Mauern
Von der Isar etwas abgesetzt,
Die auf den Veduten beeindruckend in die Höhe ragen sollen
Würden heute hinter den Zweck- und Wohnbauten der Moderne
Empfindsam
Schrumpfen
Bleiben wir daher
Wo wir sind
Und behalten das potentielle Panorama im Hinterkopf
Schließlich ist es nur verbaut
Aber nicht verschwunden
Hinter der Hektik der Straßenkämpfe
Atmet die Stadt
Ruhiger als man denkt
Nicht in subterranen Röhren und Tunneln
Sondern auf etwas weiterer, freier Fläche
Die Straßen- und Gleisführung überschauend
Etwas abgesetzt vom Lärm des Verkehrs und der rastlosen Menschen
Mit einem Überblick zu beginnen kann nicht so ganz falsch sein
Man faßt alles schon einmal zusammen
Und zumindest der Anschein wird erweckt
Alle Details sind im Umfassenden schon enthalten
Antizipiert
Man sieht nicht alles, sehr wahr
Auf den unterirdischen Bahnhof weisen
nur die Eingänge
der Rolltreppe hin
Das leuchtende, weiße S auf grünem Grund
Aber man übersieht den schmalen Platz
Man übersieht die Ströme der Maschinen und Personen
Die organisiert wirken, und dazu einladen
Sich von hier oben gut organisieren zu lassen
Und hier,
leicht erhöht über dem Flußlauf
Hat man immer das Panorama der Stadt
Zumindest im Hinterkopf
Hinter der Backsteinbeule des Kulturzentrums
Liegen Fluß und Stadt und Türme
Die Perspektive entspricht der Aussicht
Der Maler der spätmittelalterlichen Stadt
Vielleicht kommen wir darauf noch einmal zurück
Zunächst sieht man die Stadt kaum
Die mittelalterlichen Mauern
Von der Isar etwas abgesetzt,
Die auf den Veduten beeindruckend in die Höhe ragen sollen
Würden heute hinter den Zweck- und Wohnbauten der Moderne
Empfindsam
Schrumpfen
Bleiben wir daher
Wo wir sind
Und behalten das potentielle Panorama im Hinterkopf
Schließlich ist es nur verbaut
Aber nicht verschwunden
Hinter der Hektik der Straßenkämpfe
Atmet die Stadt
Ruhiger als man denkt
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